Wie ich mein Mind-Set auffrische?

Ich gehe zu mir, höre mir zu, spreche mit mir, nehme mir Zeit für mich.

Wenn du dich auf den Weg machen willst, hast du dein Ziel bereits in dir. Vielleicht steht es noch nicht in großen Leuchtbuchstaben an deiner Wand, du spürst es aber schon. So ging es mir jedenfalls vor einiger Zeit.

Heute weiß ich, mein Ziel bin ich selbst. Bin ich bei mir, betrachte ich mein Umfeld interessiert und bleibe entspannt. Ich bin nicht wütend, neidisch, ängstlich oder weiß alles besser. Ich brauche den anderen nichts zu beweisen, denn es gibt nichts zu beweisen.

In mir, wie in allen anderen Menschen, leuchtet ein einzigartiges Licht. Die einzige Entscheidung, die ich irgendwann einmal treffen muss ist, es leuchten zu lassen: Meine Gefühle zeigen, widersprechen, wenn für mich etwas nicht stimmt, Nein sagen und vor allem anderen Ja sagen - ja zu meinem Leben, wie es gerade ist. Ich kann schauen, was bleiben soll und was ich ändern möchte. Ich habe es so gestaltet, und ich kann es auch jederzeit verändern.

Wenn ich bedenke, dass viele Menschen um mich herum auf dem Weg zu sich selbst sind, rücke ich an einige von ihnen emotional näher heran und von anderen rücke ich vielleicht etwas ab – je nachdem, was sie ausstrahlen und ob das gerade zu meinem Leben passt.

Ich habe also keinen Grund für Arroganz und auch keinen für Minderwertigkeitsgefühle. Ich folge einfach meinem Gefühl. Entwicklung verläuft auch nicht linear, glaube ich, sondern in Schüben.

Wenn ich die Lebensgesetze kenne, weiß ich, dass eine Welt voll spannender Aufgaben auf mich wartet und dass diese Welt auch voller Scheinriesen, Projektionen, Irrtümer und Verstrickungen sein kann.

In dieser Welt kann ich keine Fehler machen. Ich kann nur meine Ziele verfolgen und danach handeln. Ich kann mir meine Resultate anschauen und wenn ich nicht zufrieden mit ihnen bin, kann ich mein Verhalten verändern.

Für die Navigation durch das Lebenslabyrinth habe ich zwei Lotsen, die mich führen. Der eine Lotse ist mein Unbewusstes, manche nennen es auch Gefühl, Seele, Herz oder Bauch…

Mein Unbewusstes weiß sofort, was gut ist und wovor ich auf der Hut sein muss. Allerdings arbeitet es ziemlich oberflächlich. Es macht sich nicht die Mühe, Emotionen zu überprüfen oder sich zu fragen, ob das was ich gerade denke, sehe, höre, rieche, schmecke wirklich identisch ist mit dem, was ich schon einmal irgendwann erlebt habe. Und ob das Erlebnis von damals nicht auch schon ein unscharfes Gleichnis, ein Irrtum war, fragt es natürlich auch nicht. Dafür arbeitet Lotse eins sehr zügig.

Dann habe ich noch einen zweiten Lotsen - meinen Verstand. Der arbeitet nicht ganz so schnell wie der erste, schaut sich aber dessen Signale genau an. Mein Verstand weiß, wie Lotse eins arbeitet und ruft ihm oft zu: „Glaube nicht alles, was du spürst!”

Mein Unbewusstes greift nach mir bekannten Mustern und macht mir Vorschläge, in welche Schublade das Signal passt.

Mein Verstand ist offen für alternative Deutungen und entscheidet nach meinem aktuellen Entwicklungsstand, ob der Gedanke relevant ist und ob ich ihn bei mir behalten oder ziehen lassen möchte.

Wenn ich zu mir gehe, komme ich in meine Balance. Nicht unbedingt sofort, denn ich habe vielleicht noch ein paar Glaubenssätze, die mir zwar vertraut sind, mir jedoch nicht wohltun. Wenn ich diese Gedankenverknüpfungen richtig an mich heranlasse, anstatt sie zu verjagen, kann ich mich mit ihnen „unterhalten”. Ich kann ihnen bis zu ihrem Ursprung folgen und entspannt schauen, auf welchem Fundament sie stehen. Und wenn ich der Meinung bin, kann ich den Glaubenssatz samt Fundament dann freundlich verabschieden.

Wenn das Leben an sich ein Fluss ist, gibt es auch keinen endgültigen Wahrheiten. Es gibt aktuelle Entwicklungsstufen, Verhältnisse, Zugehörigkeiten und Abhängigkeiten. Schwimme ich mit dem Fluss des Lebens, kann mir nichts passieren. Ich nehme seine Energie auf, nutze sie für mich und strahle sie wieder aus.

Ich kann mich anschauen, mit mir Frieden schließen und mit denen, die meinen Weg beeinflusst haben. Ich kann bei mir selbst ankommen und mein Glück genießen.

„Welche Gedanken dienen meinem Wohlbefinden?”

Mit dieser einfachen Frage behalte ich meine Emotionen im Blick.

Mein
GEDANKE

erzeugt ein Bild in mir.

Mein
BILD

ruft ein Gefühl in mir wach.

Mein
GEFÜHL

steuert mein Verhalten.

Mein
VERHALTEN

spiegelt mir mein Umfeld.

Ich weiß, dass meine Gedanken meine Gefühle und Handlungen beeinflussen. Meine Resultate geben den Impuls für die nächsten Gedanken. Manche meiner Gedanken bereiten mir vielleicht Stress. Dann schicke ich sie auf mein Prüffeld. Ich frage mich, ist das, was ich glaube oder denke wirklich wahr? Wie fühle ich mich mit diesem Gedanken? Was wäre, wenn das Gegenteil für mich wahr wäre? Ginge es mir damit besser oder nicht? Dann treffe ich eine Entscheidung.

Wie du in Aktion kommst?

Die meisten von uns kommen ins Handeln, wenn sie wissen, wie sie ihre grundlegenden Bedürfnisse erfüllen können.

Hi, ich bin Henri.

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Das ist eine starke Entscheidung.
Machen ist wie wollen - nur krasser!
Ich unterstütze Dich hierbei,
wenn Du willst.

Henri Marzillier

Mind-Set & Kommunikation

Konsulationen, Mentoring

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