Fachkräfte gesucht?

Von den passenden Kandidaten gefunden werden, anstatt vergeblich zu suchen

Problem Personalnotstand

Viele Unternehmen suchen Fachpersonal, kommunizieren jedoch weiter nach dem alten, klassischen Muster:

  • „Wir suchen…”
  • „Wir stellen zum nächst möglichen Zeitpunkt ein…”
  • „Nutzen Sie Ihre Chance!”

Die Vorstellungen von einem erfüllten Erwerbsleben haben sich inzwischen gründlich gewandelt. Wer auf veränderte Lebenskonzepte seiner Wunschkandidaten eingehen kann und aus deren Perspektive kommuniziert, bekommt als potentieller Arbeitgeber größere Aufmerksamkeit und besseres Feedback.

Was macht Unternehmen attraktiv?

Fachkräfte haben ihren Beruf bewusst gewählt und wollen ihr Know-how für eine gute Sache und ein authentisches Unternehmen einsetzen. Sie möchten am Erfolg teilhaben und sind motiviert bei der Sache. Übergibt das Unternehmen Verantwortung, bieten sich Entfaltungsmöglichkeiten, so dass sich Mitarbeiter spürbar mehr engagieren. Das führt zu besseren Arbeitsergebnissen.

Interesse wecken!

Karrierechancen und Work-Life-Balance-Angebote sind sicher wichtige Argumente. Orientierung ist mindestens genauso wichtig: Wonach streben wir? Wie stellen wir uns das konkret vor? Was erwarten wir dabei von Ihnen? Je klarer und realistischer Erwartungen formuliert werden, desto besser sind die Aussichten auf nachhaltiges Interesse oder ehrliches Desinteresse.

Studie „Fachkräftemangel”

Zur Kommunikation Berliner Pflegedienste als Arbeitgebermarke

Akuten Fachkräftemangel beklagt zum Beispiel der Deutsche Berufsverband für Pflegekräfte (DBFK) im „Manifest der Pflegeberufe”: Pflegejobs werden in der öffentlichen Wahrnehmung mit hohem Stressfaktor, Schichtdiensten und schlechter Bezahlung assoziiert. Muss das so sein? Wir haben nach „Berliner Pflegedienst” gegoogelt und in einer Stichprobe deren Mitarbeiter-Kommunikation analysiert. Dabei sind wir auf zwei sehr gegensätzliche Prototypen gestoßen: Einerseits den klassischen Stellenanbieter, der dringend Leute sucht und andererseits das agile Unternehmen, das ein positives Lebensgefühl „verkauft”...

Zwei Fragen im Fokus der Studie:

  • Wie stellt sich das Unternehmen als Arbeitgebermarke dar? (Identität, Glaubwürdigkeit, Wertschätzung von Mitarbeitenden)
  • Wie werden Kandidaten in Jobangeboten angesprochen? (Vertrauensaufbau, Motivation, Serviceorientierung)

Das Ergebnis:

Eine authentische, aktivierende Sprache macht Unternehmen für potentielle Kandidaten deutlich attraktiver als der klassisch-seriöse Stil.

Ein professioneller Bewerberservice, der Kandidaten Orientierung gibt und Bewerber-Fragen aktiv anspricht, sorgt für Vertrauen. Informationen über Teamgeist, Karrierechancen und Work-Life-Balance-Maßnahmen stimulieren das Bewerber-Interesse weiter.

Fazit: Personalengpässe sind Ergebnis mangelhafter Kommunikation!

Selbstbezogene Unternehmensdarstellungen und veraltete Ansprachemuster sind im Personalmarketing nicht länger zielführend. An ihre Stelle treten Angebote, die auf die Bedürfnisse des Zielpublikums eingehen und für den Beruf begeistern, ohne eigene Erwartungen und Anforderungen dabei unter den Teppich zu kehren. Fachkräftemangel ist auch ein hausgemachtes, individuelles Problem, denn Fachkräfte sind ja durchaus vorhanden, nur sind die begehrten Kandidaten nicht ausreichend im eigenen Unternehmen vertreten. Folgt man der These von den veränderten Lebenskonzepten, steht die Gehaltsfrage dabei keineswegs an erster Stelle.

Bei Interesse erhalten Sie die Studie gern als pdf an Ihre E-Mail-Adresse.

Fachkräftemangel,

Konflikte, Krankenstand

Kommunikationsprobleme,

hohe Fluktuation?